Wer macht bei uns mit?

Wir suchen keinen bestimmten Menschentyp. Aber es gibt ein paar Dinge, die du mitbringen solltest, damit es für beide Seiten passt.

Lust, etwas zu übernehmen

Bei uns organisieren die Studenten das meiste selbst: Veranstaltungen, Finanzen, das Haus, die Aufnahme neuer Mitglieder. Das heißt, du kannst schon im dritten Semester Verantwortung tragen, für die du woanders zehn Jahre Berufserfahrung brauchst. Es heißt aber auch, dass es nicht läuft, wenn niemand anpackt. Wer bei uns nur Mitglied sein will, wird nicht glücklich.

Ausdauer

Ein Semester ist schnell rum, und Verbindungsleben besteht nicht nur aus den schönen Abenden. Es gibt Sitzungen, die sich ziehen, Aufgaben, die niemand gern macht, und Phasen, in denen das Studium alles frisst. Wir suchen Leute, die dann trotzdem da sind, und nicht nur, solange es Spaß macht.

Eine Vorstellung von Freundschaft, die über das Studium hinausgeht

Freundschaft auf Lebenszeit klingt nach großem Wort, und in gewisser Weise ist es das auch. Gemeint ist etwas Konkretes: Wer einmal dazugehört, gehört dauerhaft dazu. Man verliert sich nach dem Examen nicht aus den Augen, weil es weiterhin Anlässe gibt, sich zu sehen, und weil man weiß, wen man anrufen kann. Das ist nichts, was man am ersten Abend entscheidet, aber es ist die Richtung, in die es geht.

Offenheit für unsere Prinzipien

Religio, scientia, amicitia, patria. Niemand muss vom ersten Tag an alles unterschreiben, und wir prüfen keine Gesinnung. Aber wer mit dem katholischen Fundament grundsätzlich nichts anfangen kann oder Verantwortung für das Gemeinwesen für Zeitverschwendung hält, wird sich hier fremd fühlen. Das ist keine Hürde, sondern eine ehrliche Auskunft.

Und wenn du unsicher bist?

Dann komm vorbei. Man muss sich nicht entscheiden, bevor man uns kennt. Die meisten bei uns sind zuerst ein paar Mal zu Gast gewesen und haben erst danach gemerkt, dass sie bleiben wollen.